Pfarrkirche St. Martinus, Ollheim

Orgelkultur Sonntags um 5

„Auf und mit der König-Orgel von 1768 

Eine Musikalische Reise durch Europa“

am 14. November 2021

An der Königorgel Irene Roth-Halter, 
Konzertorganistin Tägerwilen (CH) 

Mit den Barockflöten Ingrid Paul,Konzertflötistin Lebach/Saarlouis

Liebe Freunde von „Orgelkultur Sonntags um 5“! Kirchturmdenken!            „Sakralbauten in ländlichen Räumen: Ankerpunkte lokaler Entwicklung und Knotenpunkte überregionaler Vernetzung“ lautet auf Beschluss des Deutschen Bundestag ein Programm, das die Nutzung von Sakralbauten als Orte für Kulturangebote und den Erhalt des kulturellen Erbes in ländlichen Räumen stärken soll. Unter Verwendung von Mitteln aus dem Bundesprogramm „ländliche Entwicklung“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Maßnahmen zur Unterstützung von „Kultur in ländlichen Räumen“. Unter Verwendung dieser Fördermittel des Bundestages kommt es am Sonntag, 14. November 2021, in der Kirche von St. Martinus Ollheim zur Aufführung eines Konzerts mit Orgel und Barockflöte.

Die Konzertflötistin Ingrid Paul ist befähigt und in der Lage mit mehreren Flötentypen aus der Barockflötenfamilie – hier der Sopranino-, der Sopran-, der Alt- und der Tenorblockflöte – konzertant aufzuspielen: Solo oder zusammen mit der Königorgel kommen Werke der großen und der minder bekannten Meister der Barockmusik zur Aufführung. Sie entfalten in dem von Harmonie geprägten und mit einer bemerkenswerten Akustik ausgestatteten Bauwerk Musikklänge von wunderschöner Vielfalt: Montalbano - Sinfonia, Frescobaldi - Toccata, van Eyck - „Nachtigall“, Sweelinck – Ballo del Granduca, Sammartini - Sonata, Muffat - Toccata, Vivaldi - Largo für Piccoloflöte und Orgel, William Heine, Bach, Händel… „Zusammen an der Swist. Europas längster Bach – ein Flutgewässer europäischen Ausmaßes“ war und ist die „Flutopferhilfe Swisttal“ tituliert. Sie hatte ein Solidaritätsbekunden von wahrlich biblischer Dimension zum Ergebnis. Die Unbenanntheit von Spendern und Empfängern möchten wir anlässlich dieses Konzertes aufheben und sie (aber nicht nur!) ganz besonders herzlich einladen – diejenigen, die in namenloser Vielfalt und großer Selbstlosigkeit gespendet haben und diejenigen, die in Freude und Dankbarkeit angenommen haben.